Ratgeber · Listing-Management

Was kostet Listing-Management in der Schweiz?

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Wer danach sucht, hat meistens schon gemerkt, dass die eigenen Firmendaten im Netz auseinanderlaufen. Unterschiedliche Öffnungszeiten auf Google und local.ch, eine alte Adresse in einem Verzeichnis, eine Telefonnummer, die niemand mehr abhört. Dieser Artikel erklärt, was Listing-Management leistet, welche Preismodelle üblich sind und wie du ausrechnest, ob es sich lohnt.

Was Listing-Management eigentlich ist

Dein Betrieb ist nicht nur bei Google eingetragen, sondern auf einer ganzen Reihe von Plattformen: Google, Apple Maps, Bing, local.ch, search.ch, branchenspezifische Portale, Navigationsdienste, Bewertungsseiten. Viele davon hast du nie selbst angelegt – sie entstehen automatisch aus anderen Datenquellen.

Listing-Management heisst: diese Einträge zentral pflegen, statt einzeln. Eine Änderung an einer Stelle, und sie läuft überall durch.

Der Nutzen ist doppelt. Kunden finden überall dieselben, richtigen Angaben. Und Google wertet konsistente Daten als Vertrauenssignal, was sich auf die Platzierung auswirkt.

Welche Preismodelle es gibt

Abgerechnet wird üblicherweise pro Standort, monatlich oder jährlich. Der Preis hängt davon ab, wie viele Plattformen bedient werden und ob nur Daten verteilt oder auch Inhalte gepflegt werden.

Reine Datenverteilung ist am günstigsten. Dabei werden Name, Adresse, Telefonnummer, Öffnungszeiten und Kategorie synchron gehalten. Mehr nicht.

Mit Betreuung wird es teurer, enthält dafür Dinge, die Zeit kosten: Beiträge, Fotos, Antworten auf Bewertungen, Pflege der Leistungen, regelmässige Auswertung.

Projektpreise für die Einrichtung kommen in vielen Fällen dazu, weil der erste Durchgang Arbeit macht: Duplikate finden, Inhaberschaft klären, Altlasten bereinigen.

Bei Filialbetrieben ist eine Staffelung nach Standortzahl üblich: je mehr Standorte, desto günstiger der einzelne.

Von Hand pflegen oder zentral: wo der Aufwand entsteht
Von Hand pflegen oder zentral: wo der Aufwand entsteht

Was die Preisunterschiede wirklich ausmacht

Die Zahl der Plattformen. Zwanzig Verzeichnisse klingen nach mehr als acht, aber zwölf davon bringen in der Schweiz nichts. Frag nach der Liste, nicht nach der Anzahl.

Ob Inhalte enthalten sind oder nur Daten. Das ist der grösste Hebel beim Preis und beim Ergebnis.

Ob jemand hinschaut. Eine Software, die Daten verteilt, meldet nicht, dass seit sechs Wochen eine unbeantwortete Kritik im Profil steht.

Ob ihr Inhaber der Profile bleibt. Das sollte selbstverständlich sein, ist es aber nicht. Wenn die Einträge am Konto des Anbieters hängen, zahlt ihr beim Wechsel ein zweites Mal.

Rechnet es sich?

Die Rechnung ist in jedem Betrieb anders, aber sie geht immer gleich.

Schau in deinem Google-Profil nach, wie viele Anrufe und Routenanfragen im letzten Monat daraus entstanden sind. Diese Zahl steht in der Statistik.

Überleg, wie viele davon zu einem Auftrag wurden und was ein Auftrag bei dir durchschnittlich bringt.

Vergleich das mit den Jahreskosten. Bei den meisten Gewerben reichen ein bis zwei zusätzliche Aufträge im Jahr, um die Kosten zu decken. Bei einem Handwerksbetrieb mit vierstelligen Auftragswerten ist die Rechnung schnell klar, bei einem Coiffeursalon braucht es mehr Volumen.

Wenn deine Statistik niedrige Zahlen zeigt, ist das kein Argument gegen die Betreuung, sondern eines dafür – es heisst, dass der Kanal bisher nichts abwirft, obwohl er es könnte.

Was du selbst machen kannst

Nichts davon ist Zauberei. Du kannst alle Einträge selbst anlegen und pflegen. Die ehrliche Frage ist nicht, ob du es kannst, sondern ob es gemacht wird: nach jedem Umzug, jeder Nummernänderung, jedem Feiertag, jeder neuen Leistung, auf jeder Plattform.

Genau daran scheitert es in der Praxis. Nicht am Können, sondern am Dranbleiben.

Woran du einen seriösen Anbieter erkennst

Er nennt die Plattformen beim Namen statt eine Anzahl. Er lässt euch die Inhaberschaft. Er zeigt euch Zahlen aus eurem eigenen Profil. Er verspricht kein Ranking. Und er sagt euch, welche Einträge er nicht pflegt, weil sie nichts bringen.

Was wir dabei übernehmen

Wo steht dein Betrieb heute?

Wir pflegen genau das laufend und halten die Angaben über alle relevanten Schweizer Plattformen gleich. Wenn du wissen willst, wie es bei dir aktuell aussieht, machen wir vorher einen Datencheck – daraus siehst du, wo deine Angaben auseinanderlaufen, bevor du über Kosten entscheidest. Bei uns kostet es ab CHF 130 pro Standort und Monat, exklusive Mehrwertsteuer; alle Pläne findest du unter Pläne & Preise.