Ratgeber · Google Unternehmensprofil
Fotos sind der Teil des Profils, der am schnellsten wirkt und am seltensten gepflegt wird. Sie entscheiden mit darüber, ob jemand anruft oder weiterscrollt – und bei gleichwertigen Treffern entscheidet oft nur das Bild.
Die Liste, die jeder Betrieb braucht
Aussenansicht mit Beschriftung. Das wichtigste Bild überhaupt. Kunden müssen das Gebäude wiedererkennen, wenn sie davorstehen. Fehlt es, wirkt der Betrieb nicht greifbar.
Eingang. Gerade bei Gebäuden mit mehreren Firmen: wo genau geht man rein.
Innenraum. Zwei bis drei Bilder, die zeigen, wie es bei euch aussieht.
Team. Menschen schlagen Räume. Ein Bild vom Team oder von der Person, die ans Telefon geht, baut mehr Vertrauen auf als jede Beschreibung.
Arbeit. Je nach Gewerbe: Montage, Werkstatt, Beratungssituation, fertiges Projekt. Nicht gestellt, sondern wie es wirklich aussieht.
Ergebnisse. Vorher und nachher, wo es passt. Das sind die Bilder, die am längsten angeschaut werden.
Logo und Titelbild. Beide werden an prominenter Stelle angezeigt.
Was schaden kann
Bilder aus der Bildagentur. Sie fallen auf, weil dieselben Motive bei zehn anderen Betrieben stehen, und sie sagen nichts über euch.
Unscharfe oder dunkle Handyfotos. Besser drei gute als zwanzig mittelmässige.
Stark bearbeitete Bilder. Filter, Rahmen, aufgedruckte Werbetexte. Google mag es nicht, und Kunden auch nicht.
Veraltete Bilder. Ein Laden, der seit dem Umbau anders aussieht, enttäuscht beim Ankommen.
Bilder mit Personen, die nicht zugestimmt haben. Das ist eine rechtliche Frage, nicht nur eine Geschmacksfrage.

Praktisches zum Aufnehmen
Fotografiere bei Tageslicht. Das ersetzt die halbe Ausrüstung.
Halte das Handy ruhig und quer, nicht hochkant, ausser es geht um ein hohes Motiv.
Räum vorher auf. Was auf dem Bild liegt, sieht der Kunde.
Nimm mehr auf, als du brauchst, und wähl danach aus.
Ein Fotograf lohnt sich einmalig für die Grundausstattung. Den Rest macht ihr selbst.
Wie oft nachlegen
Alle paar Wochen ein bis zwei neue Bilder reichen. Es geht weniger um die Menge als darum, dass das Profil nicht einfriert. Ein Profil, dessen letztes Foto zwei Jahre alt ist, sieht aus wie ein Betrieb, den es vielleicht nicht mehr gibt.
Nach jeder Veränderung nachlegen: Umbau, neues Fahrzeug, neues Teammitglied, neue Leistung.
Fotos von Kunden
Kunden können selbst Bilder hochladen, und die erscheinen im Profil. Die kannst du nicht löschen, ausser sie verstossen gegen die Richtlinien.
Der wirksame Umgang damit ist derselbe wie bei Bewertungen: genug eigene gute Bilder, damit einzelne schlechte nicht dominieren.
Was wir dabei übernehmen
Wo steht dein Betrieb heute?
Wir sagen dir, welche Bilder in deinem Profil fehlen und welche ersetzt gehören, und pflegen sie laufend ein, statt einmal beim Start.