Ratgeber · Google Unternehmensprofil
Elektriker, Gartenbau, mobile Coiffeure, Reinigungsfirmen, Beratung von zu Hause: sehr viele Betriebe haben keinen Ort, an den Kunden kommen. Google hat dafür eine eigene Form des Eintrags, und wer sie falsch verwendet, riskiert die Sperrung.
Dienstleistungsgebiet statt Adresse
Google unterscheidet zwischen Betrieben, die Kunden an einer Adresse empfangen, und solchen, die zum Kunden fahren. Für die zweite Gruppe gibt es den Eintrag mit Dienstleistungsgebiet.
Dabei hinterlegst du deine Adresse weiterhin – Google braucht sie zur Prüfung – aber sie wird nicht öffentlich angezeigt. Sichtbar ist stattdessen das Gebiet, in dem du arbeitest.
Das ist die saubere Lösung für alle, die von zu Hause aus arbeiten. Die Privatadresse ist dann nicht im Netz, der Eintrag funktioniert trotzdem.
Das Gebiet richtig wählen
Trag das Gebiet ein, in dem du tatsächlich arbeitest, nicht das, in dem du gern arbeiten würdest. Gemeinden, Bezirke oder Kantone, je nach Reichweite.
Übertreib nicht. Ein Einmannbetrieb, der die halbe Deutschschweiz als Gebiet angibt, wirkt unglaubwürdig und rankt deswegen nicht besser. Google gewichtet die Nähe zum Suchenden ohnehin stark – das Gebiet ersetzt diese Nähe nicht.
Deine Platzierung hängt weiterhin an deinem tatsächlichen Standort. Wer in Baar sitzt, rankt in Zug gut und in Winterthur kaum, auch wenn beides im Gebiet steht.

Was trotzdem stimmen muss
Die hinterlegte Adresse muss echt sein und der Ort, an dem der Betrieb geführt wird. Kein Postfach, keine Domiziladresse, nicht die Adresse des Treuhänders.
Die Verifizierung läuft meist per Video. Dabei zeigst du nicht einen Laden, sondern den Betrieb: Fahrzeug mit Beschriftung, Werkzeug, Lager, Arbeitskleidung mit Logo, Unterlagen mit Firmennamen.
Öffnungszeiten bedeuten hier Erreichbarkeit, nicht Ladenöffnung. Trag die Zeiten ein, in denen jemand ans Telefon geht.
Häufige Fehler
Die Privatadresse öffentlich stehen lassen, weil die Umstellung auf Dienstleistungsgebiet vergessen wurde.
Mehrere Einträge für mehrere Gebiete. Ein Betrieb bekommt einen Eintrag, auch wenn er fünf Gemeinden bedient. Je ein Eintrag pro Gemeinde ist ein Duplikat.
Eine gemietete Briefkastenadresse in einer grösseren Stadt, um dort zu ranken. Das ist der Klassiker unter den Sperrgründen.
Das Gebiet ständig ändern, um auszuprobieren, was mehr bringt. Jede Änderung an den Kerndaten löst eine Prüfung aus.
Was dir stattdessen Reichweite bringt
Wenn du in Nachbarorten sichtbar sein willst, führt der Weg über Inhalte, nicht über Adressen. Eigene Seiten auf deiner Website für die Orte, in denen du wirklich arbeitest, mit echten Referenzen von dort. Bewertungen von Kunden aus diesen Orten. Beiträge im Profil, die Aufträge in der Region zeigen.
Was wir dabei übernehmen
Wo steht dein Betrieb heute?
Wir richten solche Profile ein, führen die Videoverifizierung für Betriebe ohne Ladenlokal und sorgen dafür, dass die Privatadresse nicht im Netz landet.